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Willkommen 

 

auf der Homepage von Alaska Ultra Sport. Seit 2002 organisieren wir das laengste Winter Ultra Rennen auf dem beruehmten Iditarod Schlittenhundepfad.

Ein internationaler Event im Winter 1760 km  durch Alaska’s Wildnis.

 

Was ist das Iditarod?

 

Iditarod “The Last Great Race”

 

Das Rennen findet statt auf einem Schneepfad, welcher nur im Winter existiert.

Der Trail ist eine Ansammlung verschiedener Trails, welche waehrend des Iditarod Rennes zusammen geschlossen werden zu einer Gesamtstrecke von 1100 Meilen (1760 km). Im Sommer ist das Gebiet unpassierbar, da man saemtliche Fluesse, Feuchtgebiete und Seenlandschaften durchqueren muesste.

Um die Jahrhundertwende waren Teile des Iditarod Trails Schlittenhundepfade und Trapperrouten und Routen waehrend des Golderausches.Iditarod heisst in der Athabaskan Indianersprache        “ distant place” ein ferner Ort. Iditarod existiert als ein

Geisterort auf der suedlichen Route mit alten Ruinen aus der Goldgraeberzeit.

Das Iditarod Schlittenhunderennen www.iditarod.com  ist ein Andenken an die Diphterie Epidemie, welche im Jahre 1925 in Nome ausbrach.Das rettende Serum wurde mit Hundeschlittenteams nach Nome verbracht. Joe Redington Senior startete 1973 das Iditarod Schlittenhunde –Rennen in einer Zeit, wo Schneemobile mehr und mehr beliebt wurden und Schlittenhunde keine Verwendung mehr fanden.

Redington war ein Befuerworter fuer Multi-Sport auf dem Iditarod Trail und startete in den 80er Jahren Skilanglauf, Schneeschuh- und das Iditabike Rennen.Die Rennen fanden unter dem Namen Iditasport fuer viele Jahre statt und hatte Starter in Skilanglauf, Mountainbike und Schneeschuh.Es gab sogar einen Idita-Triathlon.

Das letzte Jahr von Iditasport war 2001, die Organisation ging pleite und und im folgenden Jahr fuehrten wir als Alaska Ultra Sport die Tradition fort. Ueber die Jahre haben 20 verschiedene Nationen an dem Rennen teilgenommen, 30 Atlethen haben die Gesamtstrecke von 1760 km geschafft.

Der Start fuer das Rennen fuer Lauefer, Skilanglauf und Mountainbike ist eine Woche vor dem Iditarod Schlittenhunderennen. Nachdem Starter die Startlinie verlassen, verlassen sie auch die von uns bekannte Zivilisation und es geht in den” Alaska Busch”, abseits jeglicher Strassen.

Mike Curiak, welcher mit 15 Tagen den Zeitrekord fuer die Gesamtstrecke haelt, sah fuer vier Tage keine menschliche Seele und die erste Person die er antraf war ein 16 Jaehriger Eskimo unterwegs auf der Jagd, welcher ihn fuer eine Mahlzeit hielt, bis er ihn als einen Mountainbiker mitten auf dem maechtigen Yukon Fluss erkannte.

 

Rettung ist im Notfall nur per Schneemobil oder Ski-Buschflieger moeglich und dann oft nur wenn das Wetter auch mitspielt.

Die Doerfer McGrath, Galena, Unalakleet und Nome haben einen regulaeren Flughafen mit taeglichen Fluegen nach Anchorage.

Laeufer, Skilanglaufer und Mountainbiker starten alle zur gleichen Zeit.  Das Mountainbike ist fast immer die schnellste Disziplin, was viele erstaunt bei einem Rennen mitten im Winter im Schnee in Alaska!?

Nach etlichen Jahren von Schneebiking gibt es heutzutage Fatbikes mit superbreiten Felgen und Reifen, welche das Fahren im Schnee ermoeglicht. Fatbikes werden in Palmer, Alaska hergestellt Wildfire Designs Bicycles - Alaska .

 

 

Der Kurs

 

Der Kurs wird generell von uns nicht markiert, da Orientierung ein Teil des Wettkampfes ist. Wir geben GPS Koordinaten auf der Website an und der Trail ist mit Reflektoren markiert, von dem Iditarod und BLM( Bureau of Land Management) angebracht. An der Kueste ist der Trail

mit “Tripots” (lange Holzpfaehle im Dreieck aufgestellt) markiert.

 

Der Trail variiert etwas von Jahr zu Jahr, abhaengig von der Schneelage, dem Zufrieren und wer zuerst den Trail benuzt.

Der Trail ist im Susitna Matanuska Tal von Schneemobilen befahren, um zu privaten Cabins entlang des Yentna und Skwentna Fluesse, Shell Lake und anderen Gebieten entlang des Iditarod Trails zu gelangen und an Wochenenden, wenn Alaska’s Einwohner in mehr besiedelten Gebieten unterwegs zu den Backcountry Lodges fahren mit Schneemobilen.

Wir haben zwei Schneemobile an der Spitze vor dem Start.

Andere Teile werden von Iditarod und Iron Dog Fans benutzt waehrend der Rennen.

In den Alaska Villages in Alaska’s Interior sind Einheimische mit Schneemobilen zwischen Villages unterwegs zum Besuch von Verwandtschaft oder zu einem Basketball Spiel im Nachbardorf, zum Teil 100 km oder mehr entfernt. Mehr oder weniger Schneemobilverkehr, welcher von Gebiet zu Gebiet variiert und von der Jahreszeit und Wetter abheangt, sorgen fuer einen guten Schneefpad. Ein guter harter Trail heute kann nach Neuschnee und Wind am folgenden Tag verschwinden. Es ist moeglich, dass man bivuakiert und auf ein vorbeikommendes Schneemobil wartet, bevor es weitergeht, da wir keinen praeparierten Trail von Start bis Ziel garantieren.

In 2005 waren mein Mann und ich unterwegs im Rennen und hatten einen kaum erkennbaren Trail nach dem Checkpunkt Puntilla vor Rainy Pass. Zwei Bueffeljaeger mit Schneemobilen waren unterwegs Richtung Rohn und zur Farewell Burn, da sie einen Bueffel Jagdschein  hatten und so hatten wir bald darauf einen guten Pfad, um ueber den Pass nach Rohn zu gelangen.

Ein Teil dieses Wildnis-Rennens ist das Abenteuer, die Ungewissheit und Ueberraschungen unterwegs.

Das Irondog Schneemachienen Rennen www.irondog.org  findet zwei Wochen vorher statt, welches jedes Jahr der noerdlichen Route nimmt und eine andere Route ueber den Pass in der Alaska Range durch “ Hells Gate” folgt.

Das Rennen startet im historischen Ort Knik, wo sich Joe Redington’s  Homestead befindet am Knik Lake. Von dort geht es ueber eine gefrorene Seenlandschaft und Feuchtgebiete 30 Meilen bis zum grossen Flathorn See.

Checkpunkte

 

Wir organisieren sieben Checkpunkte entlang der Route. Diese sind alle 50-60 Meilen von einander entfernt.

Teilnehmer erhalten hier eine warme Mahlzeit und Schlafmoeglichkeit und werden in eine Liste mit Ankunft und Abreise eingetragen.

Unsere Checkpunkte sind Wildnis Lodges, Roadhouses, Familen in den Buschdoerfern und ein Jagdcamp fuer Bueffel.

 

 

Checkpunkt 1 Luces Lodge Mile 50

 

Die beruechtigte Dismal Swamp zieht sich endlos dahin bis Teilnehmer den maechtigen Susitna Fluss erreichen. Auf dem Susitna Fluss geht es fuer 3-4 Meilen in oestliche Richtung und dann 42 Meilen entlang auf dem Yentna Fluss.

 

Checkpunkt 2 Skwentna Roadhouse Mile 90

 

Ab dem Skwentna Roadhouse geht es ueberland und in die Huegel der Alaska Range.

 

Checkpunkt 3 Winterlake Lodge am Fingerlake Mile 130

 

Die Strecke zwischen Fingerlake und Puntilla ist eine der anstrengensten Abschnitte mit vielen Auf und Abs, man gewinnt an Hoehe im Vorgebirge der Alaska Range.

 

Checkpunkt 4 Rainy Pass Lodge Puntilla Mile 170

 

Die Gebirgskette der Alaska Range wird bei Rainy Pass, auf ca. 1000 Meter Hoehe ueberquert. Der Pfad schlaengelt sich dann entlang der Dalzell Schlucht mit vielen Eisbruecken des Dalzell Creeks, welche schon Wochen vorher von Helfern des Iditarod konstruiert werden mit einer Mischung aus Schnee, Wasser und Aesten.

 

Checkpunkt 5 Rohn Cabin Mile 210

 

Der Passuebergang ist ein Tor in Alaska’s Interior, wo nun ein Inlandklima herrscht. Temperaturen von -40 Grad sind hier selbst im Februar nicht ungewoehnlich und die Luft ist sehr trocken und kalt. In Rohn hat das Bureau of Land Management eine kleine Blockhuette, welche ausschliesslich von Iditarod Helfern  benutzt wird. Hier gibt es fuer die Teilnehmer des Alaska Ultra Sport zwei beheizte Zelte mit einer warmen Mahlzeit und Schlafgelegenheit.

Der Trail fuehrt nun durch die Farewell Burn, wo in den 50er Jahren ein Waldbrand mehrere Millionen Acres zerstoert hat. In den folgenden 80 Meilen, wo oft nicht viel Schnee liegt, da wir uns nun im Regenschatten der Alaska Range befinden.

Hier gibt e seine Bueffelherde.

 

Mile 250 Bison Camp

 

Unsere Gastgeber sind hier eine Athabaskan Indianerfamilie, die hier im Winter ein Jagdcamp haben und uns mit Bueffelgulasch und Waerme in einem Zelt willkommen.

Nachdem wir die Alaska Range hinter uns lassen befinden wir uns im Flachland und der Pfad fuerht ueberland und teilweise auf dem Kuskokwim Fluss durch das Athabaskan Dorf Nikolai.

 

Checkpunkt 6 Nikolai Mile 300

 

Das 350 Mile Rennen endet nach weiteren ca. 50 weiteren Meilen auf dem Kuskokwim Fluss und ueberland in McGrath, wo der Ex- Rennrad Profi Peter Schneiderheinze und seine Familie unsere Gastgeber sind.

 

Checkpunkt 7 McGrath Mile 350

 

Nach ein oder zwei Tagen in McGrath, wo man das Alaska Buschleben noch einmal aufnehmen kann, endet das Rennen hier.Von dort geht es mit einer Stunde Flugzeit mit Pen Air zurueck nach Anchorage.

 

Nome Rennen 1100 Meilen

 

Fuer Teilnehmer im 1100 Mile Rennen beginnt nach McGrath eine lange Ueberlandstrecke mit 200 Meilen ohne jegliche menschliche Besiedlung bis Ruby am Yukon Fluss in geraden Jahren und Kaltag in ungeraden Jahren. Hier ist der Trail fuer ca. 160 Meilen auf dem Yukon Fluss. Von Kaltag aus geht es ueberland ueber ein Kuestengebirge entlang einer alten Athabakan Indianer Route bis an die Bering Kueste. Hier gibt es zwei Schutzhuetten, Tripot Flat Cabin und Old Woman Cabin. Unalakleet heisst wo der Ostwind weht und von hier sind Teilnehmer nun den bis zu 160km/h starken Kuestenwinden und die beruehmt beruechtigen “ Blowholes” and er Kueste ausgesetzt. Weitere Eskimo Ansiedlungen entlang der Route sind Shaktoolik,Koyuk,Elim, Golovin, White Mountain und dann schliesslich Nome.Dazwischen gibt es noch ein paar weitere Schutzhuetten. Zwischen Shaktoolik und Koyuk werden 30 Meilen gefrorener Ozean ueberwindet.Diese Strecke sollte am besten bei Tageslicht ueberwunden werden.

 

Fuer Teilnehmer, die die Gesamtstrecke von 1100 Meilen(1760 km) zuruecklegen, gibt es oft nur die Schulen der Athabaskan und Eskimo Doerfer an der Bering Kueste zur Uebernachtung und Pakete and die Poststellen, die Teilnehmer eine Woche vor dem Rennen von Anchorage aus abschicken zur Nachversorgung mit Batterien,Energiebars, Socken, Benzin …

Die Route von McGrath nach Nome verlaeuft auf der noerdlichen Route in geraden Jahren und suedliche Route in ungeraden Jahren.

 

Wir haben uns entschieden kein Preisgeld zu vergeben, da es den Charakter des Rennens veraendern wuerde.

Wir haben mit dem Bureau of Land Management ein Limit von 50 Teilnehmern festgelegt, da dieser Event ausser dem Wettkampf eine Wildnis-Erfahrung und Abenteuer vermittelt.

Viele der Teilnehmer kommen  zum dritten oder sogar vierten mal zu diesem Event, da man dort draussen in Alaska’s Wildnis etwas finden , was man in unserer modernen schnelllebigen Welt kaum mehr erfahren kann.

Ich bin im Jahr 2002 nach Alaska ausgewandert und habe seit 2003 das Rennen mit meinem Mann Bill organisiert. Bill hat sieben Mal im 350 Mile Rennen erfolgreich teilgenommen. 2005 und 2006 habe ich mit dem Mountainbike mitgemacht und moechte die Erfahrung nicht missen. 2008 hoffe ich die gesamte Iditarod Strecke mit dem Mountainbike zurueckzulegen.

 

Air Drops McGrath (350 mile) und Nome (1100 mile)

 

Wir senden ein Paket pro Teilnehmer (max. 5 kg) nach Fingerlake (Mile130) und Rohn (Mile 210) auf beide Seiten der Alaska Range  damit der Ballast  fuer Teilnehmer  etwas leichter ist.

Von uns werden diese eine Woche vor dem Rennen von einem Buschpiloten eingeflogen.

Ein weiterer Air Drop ist in Cripple in geraden Jahren und in Iditarod in ungeraden Jahren fuer die Teilnehmer der Gesamtstrecke.

 

 

 


 

 

Alaska Ultra Sport PO BOX 1125, Alaska 99674 ( 907) 745 6680

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