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20. Dezember 2007
 

Dr. Gerhard Kluger, Kinderarzt,
Höslwang, Bayern Germany
Gerhard und Hubert Kluger

Über Jahre hatte ich mir überlegt, was ich meinem Bruder Hubert zu seinem 50. Geburtstag schenken sollte. Eine Besteigung des Kilimandscharo war lange mein Plan. Weil ich mit meinem Bruder in den letzten Jahren neben Bergtouren häufiger zum Mountain-Biken bei uns in den Alpen gehe, und weil wir als Kinder begeisterte Schwarz-Fischer waren, bin ich auf eine Bike-Tour in Alaska gekommen. Kathi kenne ich schon als kleines Mädchen, als ich in Oberbayern bei ihren Eltern auf deren Bauernhof gewohnt habe.
Ich habe noch meinen Radfreund Josef eingeladen. Der hat natürlich sofort begeistert zugesagt.
Wir drei sind also Ende August 2007 für zwei Wochen von Frankfurt aus nach Anchorage geflogen. Den Direkt-Flug haben wir schon ein Jahr vorher sehr günstig gebucht. Für 70,- Euro war es auch kein Problem, die eigenen Räder mitzunehmen. Bill hat eine perfekt ausgestatte Fahrradwerkstatt und kennt sich mit Radreparaturen bestens aus.
 
Die zwei Wochen mit Bill und Kathi - unterwegs mit Kleinbus, Radanhänger und Zelten - waren dann wunderschön und so intensiv, daß ich nach Monaten fast jeden Tag noch fühle, wie ich die Eindrücke und Erlebnisse von Alaska erst jetzt richtig verarbeiten kann.
Kathi und Bill verstanden es perfekt und einfühlsam, unsere unterschiedlichen Erwartungen und Interessen unter einen Hut zu bringen, so daß unser eigentlich kurzer aber ausreichend langer Alaska-Urlaub unvergeßlich wurde. Josef z.B. mag es nicht, Fische zu fangen (er ißt sie aber gerne). Er wollte die Natur und die Menschen in Alaska erleben, ohne Tiere zu töten. Das ist auch richtig so! Hubert hingegen (seit Jahren hatte er keine Zeit mehr gefunden, mit mir zum Fischen zu gehen) kam richtig in einen Fisch-Rausch: er wollte in jedem Fluß (und wir sahen jeden Tag hunderte!) angeln. Wir fingen an wunderschönen Gewässern riesige Lachse (Silver, Red, Pink), mit Blinker und Fliege. Aber fast noch eindrücklicher war es, eine Äsche, Forelle oder Saibling in einem kleinem Bach zu überlisten. Mein schönstes Fischererlebnis (neben meinem ersten Lachs mit 9 Pfund an einer Fliegenrute) war: allein an einer Einmündung eines kleinen Baches mit glasklarem Wasser in einen reißenden dunklen Gletscherfluß, etwas mulmig wegen den frischen Bärenspuren im Kies (aber ich hatte ja immer Pfefferspray dabei), Wolfspuren (Hubert hat am Morgen auch einen gesehen), es geht ein Regenbogen auf, ein Weißkopfseeadler fliegt in den Baum vor mir, dann kommt mir ein seltsamer Ast in der Strömung entgegen und taucht unter - es war ein Biber. Der hat mir dann eine halbe Stunde zugeschaut, wie ich wunderschöne "arctic char" gefangen habe. Jeden Tag haben wir unseren eigenen Fisch gegessen (Hubert mußte gebremst werden, daß wir nicht mehr fangen, als wir essen konnten!), sehr lecker von Bill am wärmenden Feuer zubereitet oder auch roh! Bill ist überhaupt ein perfekter „Outdoor-Koch“!

Gut fand ich an Kathi und Bill, daß sie eigentlich keine Trophäenjäger und "Fischkiller" wie mich und meinen Bruder führen wollen, sondern die Natur Alaskas nahe bringen wollen, und zwar unberührt.
Als Nicht-Angler ist man bei Kathi und Bill bestens aufgehoben.

Für uns drei war die Kombination Mountainbiken (tolle Tagestouren, wunderschöne abwechslungsreiche Landschaften, arktischer Regenwald, Tundra, Gipfel, Gletscher, single trails, lange Abfahrten, Seen, Gletscher Berge.....) und Tagesetappen mit ihrem Kleinbus mit einigen Stops zum Angeln und sehr vielen Pausen zum Genießen und Fotographieren der ständig wechselnden Landschaften pefekt. Einen Tag hatten wir auch eine Bergwanderung noch einplanen können.
Eine Woche waren wir im Denali-Gebiet, eine Woche südlich auf der Kenai-Halbinsel und im Prince-William-Sound (diese Tagestour lohnt sich auf jeden Fall). Und Kathi kann noch so viel mehr von Alaska zeigen!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in zwei Wochen irgendwo auf der Welt mehr hätte erleben können. Ich bin Kathi und Bill sehr dankbar!
 
Ein tiefes Gefühl, das ich immer noch eindrücklich empfinde, möchte ich noch versuchen auszudrücken - vielleicht ist es so etwas wie der Spirit of Alaska wenn man am Abend nach einer Fahrradtour oder alleine beim Fischen eine Hummel hört, und diese einem plötzlich ganz Laut vorkommt, weil man seit Tagen keinerlei Zivilisationslärm gehört sondern nur Geräusche der Natur vernommen hat, und wenn man von einem Hügel in die Weite schaut und merkt, daß auch da ganz hinten kein Mensch ist, dann kann ein Gefühl aus Melancholie und kindlicher Zufriedenheit aufkommen, wegen dem allein es sich gelohnt hat, nach Alaska zu reisen.
 
Zusammenfassend kann ich nur festhalten, daß ich Kathi und Bill sowohl aufgrund Ihren Ortskenntnissen und Erfahrungen in ihrem Alaska als auch aufgrund ihrer menschlich-psychologischen Fähigkeiten des Einlassens auf und Einfühlens in ihre Gäste gepaart mit absoluter Zuverlässigkeit uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Ich werde sicher mit meinem Sohn wieder zu Kathi und Bill nach Alaska kommen! Auch er muß unbedingt Alaska erleben, und ich will dabei sein!

Danke Kathi und Bill!



"Bill and Kathi were my guides on an unforgettable adventure to Katmai National Park in Alaska. We backpacked into the Valley of Tenthousand Smokes and explored the valley and volcanoes. The guiding, these two folks provided, was superb. Skilled assessments of river crossings, bear safety, food supply, friendly conversations, lots of fun, and always a sense of being watched over, when things got tough left me wanting to do more trips with Bill and Kathi. I will be back next year to explore more of the Great Land."

Thanks, Bill and Kathi.
Ulli Limpitlaw, Colorado

" Bill gave us some lasting beautiful impressions of Alaska. A Tour that helped us to distract our thoughts from having to leave a wonderful place and wonderful people.
We really had fun during these two weeks, we learned a lot about Alaska's nature and culture.
We would love to come back for more..."

Hans and Isolde Heim
Salzburg, Austria

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